Pädagogisches Konzept

Auf den Anfang kommt es an, wenn er gelingt wird alles leichter. Wir leben in Gemeinschaften und jeder trägt Mitverantwortung für das Gelingen und Scheitern des gemeinschaftlichen Lebens. Die großen Herausforderungen sind Demokratie und individuelle Förderung miteinander zu verbinden.
Kees Both, Jenaplan 21

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Jenaplan und Grundsätze an unserer Schule

Unsere Klassen werden in jahrgangsübergreifende Lerngruppen eingeteilt (1/2 und 3/4).

Es entstehen altersgemischte Gruppen, die  Aspekte einer aktuellen Lernkultur aufgreifen. Forschendes und entdeckendes Lernen in offenen Unterrichtsformen stehen bei uns ebenso im Vordergrund wie die erzieherische Arbeit.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten  an Projektthemen in Verbindung mit ihrem Wochenplan. So  lernen sie einzuschätzen, welche Aufgaben sie alleine bewältigen können und für welche Arbeiten sie möglicherweise die Hilfe von anderen Kindern oder den Lehrern benötigen. Ein Partner/Helfer System beginnt ab dem ersten Schultag.

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Unterrichtsformen

Wochenplan, Werkstatt und Stationen, freie Projekte fördern individuelles Lernen.

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Sozialformen

Kreisgespräche, Partner -und Gruppenarbeit, Paten – und Helfersystem, Klassenrat und Schülerparlament unterstützen gemeinsames und soziales Lernen.

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Jahrgangsmischung

In den jahrgangsübergreifenden Klassen haben die Kinder die Möglichkeit ihre Rollen zu wechseln: In einem Jahr sind sie die “Kleinen”, die von den “Großen” etwas lernen können, im nächsten Jahr sind sie selbst die “Großen”, die für die Jüngeren Verantwortung übernehmen können. Jahrgangsübergreifende Klassen erleichtern die Differenzierung.

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Kern – und Kursunterricht

Im Kernunterricht arbeiten alle Schüler gemeinsam an den Projektthemen. Es bietet sich Raum für gruppenorientierte Arbeitsformen. Im Kursunterricht wird nach Jahrgangsstufen getrennt um spezifische Unterrichtsthemen in Deutsch, Mathematik und Englisch zu behandeln.

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Wochenplan

Die Kinder erhalten montags einen Plan mit Aufgaben, die in der Woche erarbeitet werden. In der Schule haben sie dafür jeden Tag mindestens eine Stunde  Zeit  und am Nachmittag zu Hause oder in der OGS-Lernzeit lösen sie Aufgaben des Wochenplans.

Durch den Wochenplan lernen die Kinder ihre Arbeit selbst zu organisieren. So lernen sie einzuschätzen, welche Aufgaben alleine bewältig werden können und für welche Arbeiten  die Hilfe von anderen Kindern oder der Lehrerin benötigt wird.

Im Laufe des Schuljahres gibt es Zeiten, da entscheiden die Lehrer welche Projektthemen behandelt  und welche Aufgaben  in den Wochenplänen bearbeitet werden. Ebenso gibt es Zeiten, da entscheiden die Kinder über welches Projektthema sie forschen möchten und mit welchen Aufgaben sie ihren Wochenplan füllen.

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Feste und Feiern

Neben den Jahreszeitenfesten, wie z.B. Karneval, St. Martin, Weihnachten – auch Geburtstage gehören dazu – gestalten wir regelmäßig eine Feier mit allen Klassen gemeinsam. Die Beiträge für die Feier werden im Unterricht mit den Kindern für die Kinder erarbeitet. Sie stellen beispielsweise Projektergebnisse vor oder spielen Theater, es gibt tänzerische oder musikalische Beiträge.

Jedes Kind lernt im Laufe seines Schullebens auf der Bühne zu stehen, sich zu präsentieren und vor vielen Kindern und Erwachsenen zu sprechen.

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Außerschulische Lernorte und Ausflüge

Lernen findet  nicht nur im Klassenzimmer statt. In “Außerschulischen Lernorten” soll je nach Unterrichtsinhalt das in der Schule Gelernte erprobt und angewandt werden oder ganz Neues entdeckt werden.

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“Wo genau befinden sich die Augen des Flusspferdes?”       “So ein Flusspferdzahn ist aber ganz schön schwer!”

Gemeinsames Lernen

Bereits seit 1986 gehören Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zu unseren heterogenen Lerngruppen.

Alle Schüler haben individuelle Bedürfnisse und Schule soll ein anregender und angenehmer, fördernder und herausfordernder Ort des Lernens sein.

Unter Inklusion verstehen wir, die Verschiedenheit in der Gemeinschaft anzuerkennen und Individualität und Bedürfnisse aller Kinder zu berücksichtigen.